Magdalena Frey: 27.6. bis 18.7.2026
Magdalena Frey – Im Hier und Dort, 2026
In ihrer neuen Serie „Im Hier und Dort“ richtet Magdalena Frey den Blick auf ihren an Alzheimer erkrankten Mann, den Künstler Heinz Cibulka.
Die Arbeiten zeigen einen einst vitalen und schöpferischen Mann, der sein Werk mit außergewöhnlichem Fleiß vorangetrieben hat – nun abhängig, zerbrechlich und zwischen den Welten wandernd.
Die Collagen spiegeln nicht nur Cibulka's physischen Zustand, sondern auch die vielschichtige Wahrnehmung ihrer beider Identität wider: seines sich auflösenden Selbst und ihrer eigenen veränderten Rolle als Frau und Künstlerin.
Seit 1985 arbeitet Frey mit Collagen – zunächst analog, später digital – und fügt bruchstückhafte Bildwelten zu dichten Kompositionen zusammen.
Die Bilder erzählen von Verlust und Vergänglichkeit, zugleich aber auch von einer stillen, tiefen Zärtlichkeit.
Trotz aller Zerbrechlichkeit strahlt aus den Werken Würde – und die anhaltende Präsenz eines Menschen, der geliebt wird.

Nächste Ausstellung:
"FARBE FLÄCHE; LEERE FÜLLE" von
Ina Abuschenko 25.07.- 29.08.26
Ina Abuschenko-Matwejewas Arbeiten entstehen aus der Auseinandersetzung zwischen Malerei und Raum; ihr Schwerpunkt liegt jedoch von Anfang an konsequent auf einem eher konstruktivistischen und modernistischen Ansatz. Mehr noch, auf das, was man als die zerbrechlichen Aspekte von Konstruktion und Assemblage bezeichnen könnte. In dieser Hinsicht ist es offensichtlich, dass sie oft einfach mit Papier arbeitet. Papier als erster Ort des disegno (Zeichnung), Papier als Ort erster Gedanken, Papier, auf das wir schreiben, Papier, auf das wir unsere Bücher drucken, Papier, das seit vielen hundert Jahren der erste Ort des kreativen menschlichen Ausdrucks ist. Papier ist biegsam, Papier ist flexibel, Papier ist das erste und unmittelbarste Material eines grafischen Systems.
